Warnung vor Dengue Fieber auf Neukaledonien

Aedes Aegypti - Überträger des Dengue Fiebers

Warnung vor Dengue Fieber auf Neukaledonien

Nouméa, Neukaledonien (01.05.2008) - Urlauber auf der Inselgruppe von eukaledonien (Neuschottland) werden vor einer Epidemie von Dengue-Fieber gewarnt. Die Epidemie breitet sich immer weiter aus. Bisher sind über 400 Fälle bekannt geworden. Reisende von und nach Neukaledonienwerden gebeten sich gründlich über diese Krankheit zu informieren.

Seit Februar wurden den Behörden über 400 Fälle des Denguefiebers bekannt gegeben. Täglich werden weitere 15 bis 20 neue Fälle bekannt. Auch auf den Nachbarinseln Lifou und Isle of Pines wurden bereits 130 Fälle gezählt. Die lokalen Behörden organisieren zur Zeit Aufklärungskampagnen in den Schulen und den Ortschaften. Die Bevölkerung wird zudem aufgefordert lokale Brutstätten und Larvennester der Fliegen zu zerstören.



Das Dengue-Fieber wird ausschließlich von Steckmücken übertragen. Die auftretenden Symptome können einer schweren Grippe gleichen. Anhand der Symptome ist die Krankheit nicht von verwandten Infektionskrankheiten, wie Gelbfieber und West-Nil-Fieber zu unterscheiden. Eine Impfung gegen das Dengue-Fieber ist zur Zeit nicht bekannt. Auch sind bisher keine antiviralen Medikamente bekannt, so dass man bei Erkrankten nur die Symptome lindern kann. Die Krankheit verursacht oft innere Blutungen, was die Gabe von Blutverdünnern (Aspirin und ähnliches) verbietet. Paracetamol scheint das bessere Medikament zur Symptomlinderung zu sein.

Die Verkaufs- und Werbefachfrau der Neukaledonien Tourismusbehörde, Virginia Hales, rät allen Touristen zur Wachsamkeit und zum Schutz vor den Mücken. "Da es keine Impfung gegen das Fieber gibt, raten wir allen Touristen auf der Hut zu sein und vor allem Brutgebiete wie Sümpfe, Flußläufe und Tümpeln fern zu halten. Der Beste Schutz vor einer Erkrankung ist nicht gestochen zu werden. Die Vorbeugung durch Schutzkleidung, Sprays und Moskitonetzen ist zu empfehlen. Da die Mücken tagaktiv sind, sollte der Schutz tagsüber nicht vernachlässigt werden."

Bei ungefähr 90 Prozent der Erkrankungen wird ein stummer Verlauf wie bei einem grippalen Infekt beobachtet. Bei den restlichen 10 Prozent ist der Verlauf heftiger und in drei Stadien unterteilt. Zu Beginn setzt die Krankheit plötzlich mit bis zu 41° Grad Fieber ein. Schüttelfrost, Erschöpfungszuständen, Kopf-, Glieder-, Gelenk- und Muskelschmerzen (breakbone fever), auffällig niedrigem Puls und metallisch bitterem Mundgeschmack begleiten das Fieber. Gelegentlich tritt auch Hautausschlag, Übelkeit und Erbrechen auf. Nach weiteren vier bis fünf Tagen bekommt man einen erneuten Fieberschub und es entwickelt sich ein maserähnlicher Hautausschlag. Erst nach zehn bis zwölf Tagen beginnt die Erholungsphase, welche sich über Wochen hinziehen kann.


















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