Verschärfte Auflagen für Taucher am Starnberger

Allemeinverfügung Sporttauchen am Starnberger See

Verschärfte Auflagen für Taucher am Starnberger See


Landrat Heinrich Frey, Markus Reichart vom Landratsamt, Dieter Popel Präsident des Bayerischen Landestauchsportverbandes,Heike Zschau Seenverwaltung Starnberg, Norbert Reller und Roberto Rossi von der Polizeiinspektion Starnberg und Jürgen Steiger Interessengemeinschaft Tauchen in Bayern (v.l.n.r)Landrat Heinrich Frey, Markus Reichart vom Landratsamt, Dieter Popel Präsident des Bayerischen Landestauchsportverbandes,Heike Zschau Seenverwaltung Starnberg, Norbert Reller und Roberto Rossi von der Polizeiinspektion Starnberg und Jürgen Steiger Interessengemeinschaft Tauchen in Bayern (v.l.n.r)
Starnberg, Deutschland (04.06.2008) - Seit vielen Jahren ereignen sich gerade im Tauchrevier „Allmannshauser Steilwand/Seeburg“ am Starnberger See immer wieder Tauchunfälle die auch tödlich enden. Das Landratsamt hat daher die bestehende Allgemeinverfügung für den Starnberger See erweitert und die Anforderungen für Taucher deutlich erhöht.

Die bisherigen Regelungen für das Tauchen am Starnberger See zielten überwiegend auf die Eigenverantwortlichkeit der Taucher ab. In den vergangen Jahren gab es jedoch wiederholt Tauchunfälle. Seit 1994 ereigneten sich im Bereich der Allmannshauser Steilwand insgesamt elf tödliche Tauchunfälle, 35 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizeiinspektion Starnberg stuft das beliebte Tauchrevier inzwischen als absolute Gefahrenstelle ein und hat angeregt, die Auflagen für Taucher zu verschärfen.



Die neue Allgemeinverfügung zum Tauchen im Starnberger See enthält folgende
neuen Regelungen:

Diese Auflagen sind das Ergebnis von Gesprächen zwischen Polizei, Landratsamt und verschiedener Verbände, darunter der Bayerische Landestauchsportverband und die Interessengemeinschaft Tauchen in Bayern. Beteiligt wurden auch die Schlösser- und Seenverwaltung als Eigentümerin des Starnberger Sees sowie die Rettungsorganisationen. Nach Analyse der Ursachen für die zurückliegenden Unglücksfälle und dem Austausch fachlicher Informationen wurde deutlich, dass der Tauchsport am Starnberger See grundsätzlich weiterhin möglich sein soll.

Um Tauchunfällen in Zukunft entgegenzuwirken ist nach Meinung der Experten jedoch eine Verschärfung der Auflagen erforderlich. Die neue Allgemeinverfügung ist ab sofort gültig. Die Polizei und das Landratsamt werden die Situation und das Verhalten der Taucher am Starnberger See beobachten. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Der Bußgeldrahmen gibt hier 5 bis 50.000 Euro vor.


Allgemeinverfügung für das Sporttauchen mit Atemgerät im Starnberger See kann hier geladen werden.













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