Messerstecherei

Polizeitauchgruppe Nürnberg sucht nach Tatwerkzeug im Main

Tauchergruppe sucht Tatwerkzeug nach Messerstecherei

Polizeitauchgruppe Nürnberg sucht nach Tatwerkzeug im MainPolizeitauchgruppe Nürnberg sucht nach Tatwerkzeug im Main (foto: Polizeipräsidium Unterfranken)

ERLENBACH A. MAIN, Deutschland (29.06.2008) - Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Nürnberg waren letzten Montag nach einer Messerstecherei im Main auf der Suche nach dem Tatwerkzeug. Vor zweieinhalb Wochen, bei der im Anschluss an das Spiel Portugal - Türkei erlitt ein 37-Jähriger bei einer Messerstecherrei schwere Verletzungen. Allerdings ist das Messer nach wie vor verschwunden.

Am 07. Juni nach dem gegen Portugal verlorenen EM-Auftaktspiel der türkische Nationalmannschaft waren drei Männer wegen der Taktik des Nationaltrainers in Streit geraten. Das Trio hatte die Begegnung in einer Gaststätte verfolgt und die Meinungsverschiedenheiten zunächst verbal ausgetragen. Der Streit war dann auf der Straße derart eskaliert, dass ein 40-Jähriger ein Messer gezogen und seinen drei Jahre jüngeren Kontrahenten mit einem Stich in die Brust lebensbedrohlich verletzt hatte.



Dem Opfer war sein Bruder zu Hilfe gekommen, der vom Täter ebenfalls attackiert und dabei an der Schulter verletzt worden war. In einem darauf folgenden Handgemenge war auch der Messerstecher verletzt worden, so dass letztendlich alle drei Beteiligten in eine Klinik eingeliefert werden mussten.

Die weiteren Ermittlungen hatte in der Folgezeit die Kripo Aschaffenburg übernommen. Der Messerstecher wurde zwei Tage später noch im Krankenhaus festgenommen und am Tag darauf dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Seitdem sitzt der 40-Jährige wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Bei seinen Ermittlungen konnte der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg einen Zeugen ausfindig machen, der das bei der Tat verwendete Messer in einer Entfernung von gut einem Kilometer vom Tatort in den Main geworfen hatte. Genau an dieser Stelle, in Höhe der Erlenbacher Werft, suchte am Montag in der Zeit von 12.00 Uhr bis 16.30 Uhr eine Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei Nürnberg den Fluss ab. Obwohl der Ort, an dem das Messer in das Wasser geworfen wurde, relativ genau feststehend dürfte, waren alle Bemühungen, das Tatwerkzeug aufzufinden, letztendlich erfolglos.

Der 40-Jährige, der durch die Messerattacke schwere Verletzungen davon getragen hatte, konnte das Krankenhaus nach elf Tagen wieder verlassen. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg dauern an.












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