Private Hummer Fangtage fordern vier Tote

Lobster Mini Season

Private Hummer Fangtage fordern vier Tote

Pretty Officer Josh W. Martin überprüft die Größe der gefannenen Hummer (foto: Krystyna Hannum)Pretty Officer Josh W. Martin überprüft die Größe der gefannenen Hummer (foto: Krystyna Hannum)
Fort Myers, Vereinigte Staaten (06.08.2008) - Während der beiden Tage, die für den privaten Fang von Hummern in Florida freigegeben sind verstarben innerhalb der ersten 12 Stunden zwei Taucher. Zwei weitere vermißte Taucher konnten mittlererweile geborgen werden. Ein weiterer Taucher wird noch immer gesucht.

Die private Lobster Fangsaison, ein jährliches zweitages Ereigniss im July erlaubt amerikanischen Freizeitfischern "spinny" Hummer zu fangen. Die beiden Tage sind so gelegt, dass dieses Event vor der kommerziellen Fangsaison liegt.



Letzten Mittwoch Morgen erreichte ein Notruf die Küstenwachstation Islamorada in Floria, dass ein Taucher nach dem Tauchgang bewustlos wurde und zum Atmen aufgehört hatte. Kurze Zeit später wurde der Mann von den herbeigerufenen Rettungskräften für Tod erklärt.

Gegen Abend des gleichen Tages meldete die Küstenwachstation am Lake Worth Inlet in Florida, dass ein weiterer Taucher von seinem Tauchgang nicht an die Wasseroberfläche zurückgekehrt war. Er wurde später durch einen Rettungstaucher der Delray Beach Polizei gefunden und geborgen. Wiederbelebungsmaßnahmen der Küstenwache waren erfolglos so dass der an Land gebrachte Taucher in einer nahegelegenen medizinischen Einrichtung ebenfalls für Tot erklärt wurde.

"Probleme könne auch die starken Strömungen im Fanggebiet sein." berichtet Kapitän Drew W. Pearson, der Einsatzkoordinator des siebten Küstenwachen Distrikts in Florida. "Zwei weitere Taucher wurden durch die stake Stömung von Ihrem Tauchboot getrennt und konnten wegen des Wellengangs keinen Sichtkontakt mit der Besatzung auf dem Boot aufnehmen". Weitere berichtete Pearson, dass ein Rettungshelikopter die
beiden 30 Meilen vor dem Hafen von Canaveral gesichtet wurden. Ein Schiff der Küstenwache rettete die beiden in der Ströhmung treibenden Taucher.

Die Suche nach dem am letzen Donnerstag vermißt gemeldeten 63 jährigen Taucher mußte am letzten Samstag vorübergehend eingestellt werden und wurde mittlererweile eingestellt. Ronald Stefens (63) aus Jensen Beach in Florida wurde bereits über eine Stunde lang vermißt als die Küstenwache benachrichtigt wurde. Trotz des Einsatzes von mehreren Schiffen, eines Hubschraubers und eines Suchflugzeuges konnte der Vermißte nicht gefunden werden. Am letzten Freitag wurde ein vierter Taucher leblos vor dem Strand von Haulover treibend geborgen.

"Der Tod der Taucher während der ersten zwölf Stunden der privaten Hummer Fangtage sind ein tragicher Beweis dafür, dass Tauchen sehr gefährlich sein kann". Sagte Kapitän Drew W. Pearson. "Wir möchten alle Teilnehmer diese Ereignisses darauf hinweisen, dass die Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden."



Diese Richtlinien sollten nicht nur wären der Hummerfangsaison sondern bei jedem Tauchgang eingehalten werden.

Die Küstenwache überprüft in der Zeit der privaten Fangsaison ob die Frangrichtlinien durch die Privatpersonen eingehalten werden. Dabei patrolieren die kleineren Spezialboote der US-Küstenwache die Gewässer um die Küsten von Florida. Akribisch werden die privaten Fänge von der Küstenwache überprüft, denn die Hummer müssen eine Mindestgröße von acht Zentimeter aufweisen. Jeder lizensierte Fischer darf jedoch nur sechs Hummer am Tag fangen.












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