Dorothea Steinbruch

Ein beliebter Tauchplatz in England

Der Dorothea Steinbruch ist ein beliebter Tauchplatz in England.



Art:Schiefersteinbruch
Tiefste Stelle:150 Meter
Taucherlaubnis:nicht vorhanden

Liverpool, Großbritannien (15.03.2007) - Der Dorothea Schiefersteinbruch wurde 1820 gegründet. Er liegt in der Gemeinde von Llandwrog in der Nähe von Talysarn und Caernarfonshire, circa 100 Kilometer westlich von Liverpool. Der Steinbruch war bis in die 70er Jahre des letzen Jahrtausend in Betrieb. Nachdem der Abbau im Jahre 1971 eingestellt wurde füllte sich das Becken mit Grund und Regenwasser und bildete einen künstlichen See.

Die Industrieanlangen über dem Wasserspiegel wurden abgerissen. Übriggeblieben ist nur die Pumpstation des Steinbruches. Diese ist archäologisch sehr wertvoll. Die Betreibergesellschaft versuchte Anfang 1900 elektrische Pumpen einzusetzen. Dies scheiterte so wurde eine dampfgetriebene Pumpstation errichtet.

Das Gelände ist in Privatbesitz. Tauchen ist auf dem Gelände untersagt. Da jedoch keine Überwachung des Verbotes erfolgt wird der See von vielen Tauchern, vor allem in der Winterzeit zum Tauchen aufgesucht.

Der See ist sehr umstritten, da es seit 1996 bereits 22 Todesfälle unter den Tauchern gegeben hat. Hier finden Sie einen Bericht über den letzten Todesfall

Vor allem die Politik und die Medien fordern ein generelles Tauchverbot. Tauchvereine und Taucher argumentieren plädieren dagegen für einen Öffnung des Tauchplatzes. Wie in Deutschland am Beispiel des Hemmoor Tagebaues gezeigt wurde, kann eine Öffnung und eine stärkere Kontrolle der Taucher die Unglücksfälle massiv senken.

Richard Bufton ist Berufstaucher und Tauchlehrer. Er hat über 200 Tauchgängen im Dorothea Steinbruch absolviert. Um die Risiken beim Tauchen im Steinbruch einzudämmen sollten folgende Regeln beachtet werden:

Vereisung ist einer der am meisten auftretenden Unfälle an diesem Tauchplatz.

Dorothea biete viele schöne Tauchplätze von 7 Metern, 12 Metern, 22 Metern bis in eine Tiefe von über 100 Metern. Auf einer Tiefe von 42 Metern kann man einen Rüttler entdecken. Aber auch ein Auto und ein alter Van sind interessante Zeile. Nach 42 Metern geht es meist steil abwärts in größere Tiefen. Diese Gebiete sollten nur von extrem erfahrenen Tauchern und mit ausführlicher Planung betaucht werden.

















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