Kann ein Schnorchler an der Dekompressionskrankheit sterben?

Tauchunfall in Thailand

Kann ein Schnorchler an der Dekompressionskrankheit sterben?


Tod beim Schnorchelnfoto: René Frei (pixelquelle.de)
Siquijor, Thailand (01.03.2007) - Wie die Zeitung Visayan Daily Star berichtete wurde letzten Montag ein Dänischer Tourist tot aus an der Küste der Insel Siquijor in Thailand gefunden. Obwohl die Todesursache noch nicht bekannt ist wird vermutet, daß der Schnorchler an den Folgen einer Dekompressionskrankheit gestorben ist.

Der 57 jährige Soren Mikkelsen wurde von Einheimischen tot in seichten Gewässern gefunden. Der Schnorchler trieb mit dem Kopf nach unten im Wasser. Wie von dem ortsansässigen Arzt zu erfahren war wurde Herr Mikkelsen bereits tot aus dem Wasser geborgen, so daß Wiederbelebungsversuche nicht unternommen wurden.


Herr Mikkelsen fühlte sich in der letzten Zeit unpäßlich, nachdem er bereits vor einer Woche nach einem Tauchunfall mit Dekompressionsanzeichen ins Ramiro Community Krankenhaus gebracht wurde. Gegen den Anweisungen der Ärzte verließ Hr. Mikkelsen das Krankenhaus bereits am nächsten Tag.

Eine Dekompressionskrankheit kann entstehen, da Taucher unter Wasser Preßluft unter erhöhtem Druck einatmen. Der vermehrte Stickstoffgehalt im Blut und im Gewebe kann bei zu schnellem Aufstieg an die Wasseroberfläche dazu führen, daß Microbläschen entstehen. Je mehr dieser Bläschen gebildet werden, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, daß der Taucher Anzeichen der Dekompressionskrankheit bekommt.

Schnorchler können in der Regel nicht an einer Dekompressionskrankheit leiden, da der eingeatmete Sauerstoff unter Normaldruck (1 bar) geschieht.

Im Fall von Hr. Mikkelsen liegt die Vermutung nahe, daß der Körper des Opfers durch die nicht ausgeheilte Dekompressionskrankheit zu anfällig war. Obwohl die genaue Todesursache noch nicht bekannt ist wurde von Dr. Quisel vermutet















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