Beinahe Katastrophe im Emirat Fujairah

Vereinigte Arabische Emirate

Beinahe Katastrophe im Emirat Fujairah


Fujairah Satelitenaufnahmefoto: wikipedia
Fujairah, Vereinigte Arabische Emirate (25.06.2007) - Eine Gruppe von Tauchern wurden am Samstag im Wasser treibend zurückgelassen. Die Gruppe tauchte an einem Wrack in ca. 30 Metern Tiefe in der Nähe von Dibba, Fujairah. Vier Männer mussten für zwanzig Minuten an einem Tauchplatz, der bekannt für seine Oberflächenströmung ist ausharren.

Fujairah ist ein von Scheich Hamad bin Mohammed Al Sharqui regiertes Land . Das Land ist ungefähr halb so groß wie das Saarland und liegt an der Ostküste am Golf von Oman. Der Tauchplatz den die Gruppe besichtigte nennt sich Inchcape 1. Er wurde nach dem Unternehmen genannt, welches im Jahre 2001 an dieser Stelle ein Schiff mit dem Ziel versenkte einen attraktiven Tauchplatz zu schaffen.


Als die Gruppe der vier Taucher nach Ihrem Tauchgang wieder aufgetaucht waren mussten Sie feststellen, dass ihr Tauchboot von "The Palm Dive Center" nicht mehr da war. Die Taucher wurden mit Ihrem Tauchführer im offenen Meer zurückgelassen.

Einer der Taucher, Filipino James Evan Sumagaysay (30) gabe gegenüber den arabischen Medien an. "Wir warteten über 20 Minuten im Wasser aber es gab kein Zeichen von unserem Boot. Man kann Taucher nicht einfach im offenen Meer treibend zurücklassen. Noch dazu nach solche einem Tauchgang und mit dieser Strömung. Das ist Gefährlich. Schlimmeres hätte passieren können."

Glücklicher Weise war zum gleichen Zeitpunkt eine weitere Gruppe von Tauchern am gleichen Tauchplatz. Nachdem man 20 Minuten auf die Rückkehr des Tauchbootes gewartet hatte wurden die Taucher auf dem Tauchboot des zweiten Tauchschiffes aufgenommen.

Auf dem Rückweg zum Hafen wurde das Tauchboot der zurückgelassenen Gruppe wiederentdeckt. Es befand sich auf dem Weg zum Tauchplatz um die Taucher abzuholen. Die Taucher wechselten auf Ihr Boot zurück und wurden an Land gebracht.

Von Herrn Sumagaysay war zu erfahren. "Der Bootsführer meinte, dass jemand anderes sich bereit erklärt hätte uns aufzunehmen und er entschuldigte sich. Dennoch hätten wir über eine in diesem Fall ebenfalls über eine Halbe Stunde im Wasser treiben müssen."

Das Verhalten des Bootsführer war leichtsinnig und sträflich. Erst Anfang dieses Jahres kamen bei einem ähnlichen Vorfall vier Taucher im Roten Meer ums Leben. Nur ein Taucher überlebte damals den Tauchgang, da er sich von der Gruppe trennte und mit unglaublichen Kraftaufwand an Land schwimmen konnte. Die restlichen Taucher wurden nie gefunden. Wie der überlebende Taucher damals berichtetet, sahen die Taucher immer die Schiffe der Suchmannschaften. Die Rettung schien zum Greifen nahe. Die Strömung war jedoch stärker als die Suchmannschaften erwartet hatten.

Die an das fünf Sterne Hotel "Jal Fujairah Resort And Spa" angeschlossene Tauchbasis und dessen Angestellte werden in den Internetforen als freundlich und sehr zuvorkommend beschrieben. Dieser Zwischenfall wirft jedoch ein schlechtes Licht auf das an PADI angeschlossene Unternehmen. Die PADI Richtlinien sagen eindeutig aus, das ein Tauchboot sich niemals zu weit von den Tauchern entfernen darf.
















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