Name des in Australien tödlich verunglückten deutschen Touristen veröffentlicht

Armin Werner

Name des in Australien tödlich verunglückten deutschen Touristen veröffentlicht



TauchbootOriginalbild nicht vorhanden
(foto: Tobman/pixelio.de)
Whitsundays, Australien (04.07.2007) - Letzten Sonntag verstarb ein deutscher Tourist nach einem scheinbar normalen Tauchgang, als er über die Leiter in das Tauchboot zurücksteigen wollte. Der Name des verunglückten Tauchers wurde von der Whitsunday Wasserpolizei aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen vorerst nicht preisgegeben. Gestern wurde der Name des Verunglückten veröffentlicht.

Armin Werner (28) verstarb am Sonntag beim Erklimmen der Leiter des Tauchbootes "Gladiator" der Tauchbasis "Dive Time". Wenig ist bisher über die Vorgänge des Unfalles zu erfahren gewesen. Die Tauchbasis antwortete weder auf Anfragen per Email noch auf eine telefonische Anfrage.


Die bisherigen Erkenntnisse beruhen auf Informationen der Whitsunday Wasserpolizei. Armin Werner wurde als erfahrener Taucher geschildert. Wie die Polizei von den Tauchpartner des Verunglückten erfahren haben soll, gab es während des Tauchganges keine Komplikationen. Nachdem Hr. Werner auftaucht war, gab er dem Tauchboot ein OK-Zeichen und schwamm ca. 15 bis 20 Meter zum Boot. Dort erklomm er die Leiter.

Kurz vor dem betreten des Tauchbootes verlor Hr. Werner das Gleichgewicht und fiel zurück ins Wasser. Weitere Taucher auf dem Schiff kamen dem Verunglückten sofort zu Hilfe nachdem zu erkennen war, das er sich nicht mehr bewegte.

Zurück an Bord wurde von der Crew sofort mit Wiederbelebungsversuchen begonnen. Zeitgleich wurde die Küstenwache informiert. Auf Grund der Lage des Tauchplatzes benötigte der Rettungshubschrauber 40 Minuten von Mackay bis zum Unfallort.

Mackay - Whitsunday Karte
Die medizinische Crew des Hubschraubers ein Notarzt und ein Rettungssanitäter konnten nur noch den Tod des 28 jährigen feststellen. Der Tote wurde ins Mackay Base Krankenhaus geflogen.

Das Schweigen der Tauchbasis über den Unfall wirft kein gutes Licht auf die Tauchindustrie in Australien. Margie McKencie, der Sprecher von "Dive Queensland" einer Vereinigung der lokalen Tauchindustrie meinte gegenüber der Onlineausgabe der News Limited. "Die lokale Tauchindustrie ist eine der sichersten weltweit. Jährlich werden mehr als eine Million Tauchgänge über angeschlossene Tauchbasen durchgeführt."

Auch wenn diese Fakten stimmen so weist ein amerikanisches Tauchmagazin darauf hin, das Herrn McKencie ein zweifelhafter Ruf anhängt. Im Januar des Jahres 1998 kam es bereits zu einem tragischen Unfall. Damals wurde das Ehepaar Eileen und Tom Lonergan von dem Tauchboot "Outer Edge" 25 Meilen von der Küste von Queensland zurückgelassen.

Die Bootscrew hatte sich nach dem Tauchgang verzählt und ließ das Ehepaar im offenen Meer zurück. Dieser Vorfall wurde in dem Film "Open Waters" verfilmt. Kurz nach dem tragischen Unfall tauchte das Gerücht auf, dass die beiden Vermissten Ihren Tod vorgetäuscht hätten. Herr McKencie von der Vereinigung "Dive Queensland" meinte damals. "Die meisten Marineexperten und auch ich fühlen dass die Lonergans nicht tot sind."

Im aktuellen Todesfall sind keine näheren Informationen zu erfahren gewesen. Eine durch die Polizei angesetzte Autopsie soll die Ursache klären, die zum Tod von Hr. Werner geführt hat.
















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