Tödlicher Unfall noch bevor der Tauchgang begonnen hatte

Molasses Riff

Tödlicher Unfall noch bevor der Tauchgang begonnen hatte



Molasses Riff
Key Largo, USA (17.07.2007) - Letzten Sonntag ereignete sich am Molasses Reef vor der Küste von Key Largo ein tödlicher Tauchunfall noch bevor der Tauchgang begonnen hatte. Dabei ertrank ein 36 jährige Mutter von zwei Kindern.

Die Florida Keys mit seinen unzähligen Korallenriffen gelten als bevorzugtes Tauchgebiet in Florida. Vorgelagert vor Key Largo ist liegt das Molasses Riff. Den Namen verdankt dieses Riff einer Barkasse, welches vor vielen Jahren mit einer Ladung von Zuckersirup auf Grund gelaufen ist.

Das Molasses Riff gehört zum Key Largo Marine Nationalpark. Die Tauchplätze am Riff werden durch 33 vertäute Bojen gekennzeichnet. In den letzten Jahren ist das Molasse Reef zu einem der meist frequentiertesten Tauchgebiete auf der gesamten Welt geworden. Es wird geschätzt, dass jährlich bis zu 250.000 Taucher die Unterwasserwelt des Riffs geniesen.

Für die 36 jährige Lori Gallagher wurde dieser Tauchplatz zu einem Alptraum ohne Wiederkehr. Laut dem Bericht des Deputies Patricia Garcia war Lori Gallagher an Bord eines Tauchschiffes der Ocean Divers Tauchbasis als das Unglück letzten Sonntag geschah.

Ihr Freund, John Seasock, sagte das die Verunglückte und ihre beiden Kinder mit Ihm zusammen ins Wasser sprangen. Er gab ferner an, dass Lori meinte Sie hätte zu viel Blei bei sich. Plötzlich brach Sie in Panik aus und begann gegen ihn zu kämpfen. Dabei kletterte Sie über Herrn Seasock und drückte ihren Freund unter Wasser.

Herr Seasock gab an, dass er versuchte seine Tarierweste aufzublasen, damit er damit versuchen konnte seine Freundin über Wasser zu halten. Daraufhin begann er und die Kinder nach Hilfe zu rufen.

Als sie schließlich an Bord des Tauchschiffes gezogen wurden war die Verunglückte nicht mehr ansprechbar und hatte zu Atmen aufgehört. Die durch einen Arzt auf dem Tauchschiff eingeleiteten Rettungsmaßnahmen konnten Frau Gallagher nicht mehr helfen.

Die Aussagen des Freundes wurden von weiteren Zeugen auf dem Tauchschiff bestätigt.

„Angst und Panik können beim Tauchen verheerende Folgen haben. Selbst bei so harmlosen Situationen wie in diesem Fall können die folgen katastrophal sein“. War von einem Sprecher der Monroe County Sheriff's Office zu erfahren. „Wahrscheinlich schluckte Frau Gallagher Wasser als Sie von einer Welle erfasst wurde. Diese Situation hat voraussichtlich Ihre Panik ausgelöst. Hätte Sie Ihren Lungenautomaten im Mund gehabt so hätte dieses Unglück vermutlich vermieden werden können. Wir möchten den Angehörigen unser tiefstes Beileid ausdrücken“.















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