Tauchunfall im Hochzeitsparadies

Antigua

Tauchunfall im Hochzeitsparadies auf Antigua



Landeanflug auf AntiguaLandeanflug auf Antigua
foto: Eckhard Belau (pixelio)
Cades Riff, Antigua (29.08.2007) - Zwei britische Taucher wurden im Hochzeitsparadies auf der Insel Antigua von ihrem Tauchboot im offenen Wasser zurückgelassen. Die beiden Taucher hatten dennoch Glück und wurden fünf Stunden später von Rettungskräften geborgen.

Die beiden Taucher verbrachten Ihren Urlaub mit Ihren Frauen auf der Insel Antigua in der Hotelanlage dem Sandals Grande Antigua Resort. Die Insel Antigua (spanisch für „alt“) gehört zu den Kleinen Antillen, einer Inselkette in der östlichen Karibik. Die Insel wurde im Jahre 1493 von Christoph Kolumbus entdeckt und später von den Briten besiedelt. Die Strände auf Antigua gehören zu den schönsten und feinsten der Welt. Viele Urlaubsressorts haben sich auf der Insel angesiedelt und bieten vor allem frisch verheirateten Paaren ein traumhaftes Ambiente für Ihren Hochzeitsurlaub.



Die beiden Männer nahmen an einem ganztägigen Tauchausflug mit zwei Tauchgängen und einem Mittagessen teil, das von der an dem Ressort angeschlossenen Tauchbasis durchgeführt wurde. Als die beiden Männer nach Ihrem ersten Tauchgang auftauchten fehlte von Ihrem Tauchboot jede Spur.

Das Tauchboot hatte bereits alle anderen Taucher aufgesammelt und war Unterwegs zu einer Bucht, in der das Mittagessen serviert wurde. Wie berichtete wurde, gab es auf dem Tauchboot keine Zählung der Taucher. Auch den anderen Tauchgästen war nicht aufgefallen, dass die beiden Männer nicht an Bord waren. Währenddessen trieben die beiden Taucher in der Strömung des karibischen Meeres. Sie entfernten sich dabei zunehmend von Ihrem Tauchplatz, dem Cades Riff.

Das Cades Riff ist ein Barrier Riff im Süd-Osten von Antigua und ist von der Hauptstadt St. John’s mit dem Boot in ungefähr 50 Minuten zu erreichen. Es bietet viele kleinere Tauchspots zwischen 10 und 30 Metern Tiefe. Das Riff ist unterteilt in einen äußeren und einen geschützten inneren Bereich und bietet eine Vielzahl von Lebewesen Schutz. Viele Weichkorallen und Fächerkorallen haben sich am Riff angesiedelt. Im äußeren Bereich können große Barakudas, Muränen, Seeaale, Hummer und Riffhaie angetroffen werden.

Selbst nach dem Mittagessen fiel die Abwesenheit der beiden Taucher nicht auf. Die Tauchgruppe unternahm ihren zweiten Tauchgang und kehrte danach zur Tauchbasis nördlich von St. Johns zurück. Dort angekommen wurde die Tauchgruppe von den beiden Ehefrauen der Taucher nach dem Verbleib Ihrer Männer angesprochen. Gegenüber der „The Sun“ äußerte ein Taucher. „Als die beiden Frauen nach Ihren Männer fragten entwich aus dem Gesicht des Tauchguides alle Farbe“.

Bei der sofort eingeleiteten Suchaktion nahmen sowohl ein Hubschrauber wie auch ein Boot der Küstenwache teil. Weit abgetrieben wurden die beiden Taucher nach über fünf Stunden von der Hubschrauberbesatzung entdeckt. Auf Grund des schlechten Zustandes eines der beiden Taucher wurde dieser von der Hubschrauberbesatzung geborgen und ins Krankenhaus geflogen. Der zweite Taucher wurde von dem Boot der Küstenwache an Land gebracht.

„Der Taucher, den wir mit dem Hubschrauber in Krankenhaus geflogen hatten war in sehr schlechter Verfassung. Er hatte große Schmerzen und viele Schnittwunden. Während des Fluges verlor er mehrfach das Bewusstsein. Sein seelischer Zustand war sehr schlecht. Mehrmals erzählte er unter Tränen, dass er sich wie in dem Film Open Water gefühlt hat und dachte er würde diesen Tag nicht überleben“, sagte der Hubschrauberpilot gegenüber The Sun.
















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