Berufstaucher von Pfahl erschlagen

Baptist Lake

Berufstaucher von Pfahl erschlagen



Baustelle einer BP ÖlbohrinselBaustelle einer BP Ölbohrinsel
foto: BP
Bellingham, USA (02.09.2007) - In einem Report des Sheriffbüros von Whatcom wird bestätigt, das der verstorbene Berufstaucher letzten Monat unter einem enormen Pfahl begraben wurde. Christopher Primeau war Unterwasser damit beschäftigt, den Meeresgrund zu überprüfen, als sich der Pfahl vom Rammhammer löste und Ihn unter sich begrub.

Für den Bau einer Offshow Anlage bei der BP Cherry Point Raffinerie mussten übergroße Pfähle in den Meeresgrund gerammt werden. Der Berufstaucher Christopher Primeau hatte die Aufgabe den Meeresgrund nach Felsen und Unterwasserkabeln abzusuchen bevor die Pfähle abgesenkt wurden.




Wenn das Gebiet den Anforderungen entsprach gab der Taucher das Signal mit dem Absenken des Pfahles zu geben. Dabei blieb der Taucher in der Nähe und gab ebenfalls das Stopsignal, wenn der Pfahl genügend tief in den Boden gerammt wurde. Laut dem Sheriffbüro können die verwendeten Pfähle ein Gewicht bis zu 8 Tonnen haben.

Primeau stieg gegen 1:20 am Nachmittag ins Wasser und gab gegen 1:30 Uhr das Signal für den Beginn der Arbeiten. Der Taucher befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer Tiefe von 42 Metern. Nach ungefähr 13 Sekunden hörte die Bauaufsicht aus der Gegensprechanlage des Tauchers „Sofort stoppen, Sofort stoppen!“ rufen. Daraufhin riss die Verbindung mit dem Taucher ab. „Auf dem Bildschirm war nur noch Dunkelheit zu sehen.“ Berichtete die Bauaufsicht laut dem Report des Sherifsbüro. „Wir konnten keinen Kontakt mit dem Taucher mehr herstellen.“

Sofort wurde ein zweiter Taucher für den Tauchgang vorbereitet und ins Wasser gelassen. Ein zweiter Taucher ist laut der Gesetzgebung des U.S. Arbeitsministerium für die Arbeit unter Wasser Pflicht. Innerhalb von fünf Minuten war der Taucher im Wasser und auf dem Weg zu dem Verunglückten. Er teilte der Mannschaft an der Oberfläche mit, dass der den Schläuchen des ersten Tauchers bis zu dem Punkt folgen konnte, an dem die Schläuche unter dem Pfahl verschwanden.

Cherry Point RaffinerieCherry Point Raffinerie an Land
foto: BP
Die Crew begann sofort mit dem Abbau des Rammhammers und legte ein Stahlseil um den Unterwasser umgestürzten Pfahl um diesen zu bergen. Gegen 1:50 Uhr wurde der verunglückte und bewusstlose Taucher an die Oberfläche zurückgebraucht. Die Anwesenden Rettungssanitäter konnten den Taucher jedoch nicht wiederbeleben.

Wie die Bauaufsicht dem Sheriff mitteilte hat sich während des Bauarbeiten der Pfahl vom Rammhammer gelöst, so dass dieser auf den Taucher stürzen konnte. Es gab keinerlei Beanstandungen an der Ausrüstung des Berufstauchers.

Weitere Untersuchungen zu dem Vorfall werden von U.S. Regierungsbehörden und von der Betreibergesellschaft angestrengt.
















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