Vermißter Taucher mit Hubschrauber gerettet

Glückliches Ende nach 48 Stunden auf offener See

Glückliches Ende nach 48 Stunden auf offener See

Taitung, Taiwan (29.04.2008) - Am 26. April wurden acht taiwanesische Taucher von der Besatzung Ihres Tauchbootes als vermist gemeldet. Die Gruppe aus zwölf Tauchern startete auf einem Tauchboot gegen 7:00 Uhr vom Qixingyan um in der Nähe des Kenting Nationalparks am Tauchplatz "Seven Star Rock" zu tauchen. Die Gruppe begann Ihren Tauchgang gegen 10:30 Uhr und wurde eine Stunde später wieder zurück erwartet. Gegen 11:30 Uhr konnten nur vier der Taucher wieder an Bord genommen werden. Die restlichen acht Taucher, sechs Männer und zwei Frauen, konnten von der Crew nicht geortet werden. Von der taiwanesischen Küstenwache war zu erfahren, dass während des Tauchganges hoher Wellengang und kräftige Winde herrschten.

Nach erfolgloser Suche des Tauchbootes erreichte gegen 12:10 ein Notruf die Küstenwache von Haixun. Sofort wurde die dritte Einheit alarmiert, welche sich sofort mit mehreren Rettungsbooten und einem Flugzeug auf die Suche nach den vermisten Tauchern machte. Gleichzeitig wurde in der Zentrale eine Krisenteam zusammengestellt, welches die Rettungsmaßnahmen auf Grund der Witterungsverhältnisse und der Strömung koordinierte.



Selbst in den Abendstunden wurde trotz der schwierigen Wetterlage die Suche nicht abgebrochen. Am kommenden Tag beteiligten sich bereits sieben Boote der Küstenwache und viele freiwillige Helfer mit Schlauchbooten an der Suche. Auf zwei Motorrädern fuhren Freiwillige die Küste entlang um nach den Vermisten zu suchen.

Glückliches Ende nach 48 Stunden auf offener SeeLage der geretteten Taucher und mit Abstand zur Küste
Am 27.04.08 gegen 23:30 Uhr erreichtet der Tauchführer Ding Boling, die Küste von Xianglan im Gebiet von Taitung und informierte von einem Fischerdorf aus die Feuerbrigade, welche die Küstenwache gegen 23:52 Uhr verständigte.




Der erschöpfte Tauchführer hatte sich von der Gruppe getrennt, um in einem verzweifelten Versuch an die Küste zu schwimmen. Um Ihre Kräfte zu schonen ließ sich der Rest der Gruppe von der Strömung weitertreiben. Der Tauchführer Ding wurde von den Rettungskräften zur Untersuchung ins Mackay Hospital von Taitung gebracht.

Die alarmierte Küstenwache verstärkte Ihre nächtliche Suche aufgrund der Beschreibungen von Herrn Ding und konnten gegen 5:27 Uhr die ersten beiden Taucher ungefähr 2 Seemeilen von Taitung bei Tai Mali retten. Im laufe des Vormittages konnten alle Taucher entdeckt werden, so dass die letzten beiden vermisten Taucher gegen 10:45 Uhr 13 Seemeilen von Taitung entfernt aus dem Wasser gefischt wurden.

Nach beinahe 48 Stunden auf offener See wurden die Taucher erschöpft und mit Verkühlungen ins Nahe gelegene Krankenhaus gebracht.

Die taiwanesische Küstenwache weist darauf hin, dass während der Monsunzeit vor der Südküste von Taiwan schwierige Wetterverhältnisse herrschen. Personen, die zu Zwecken der Freizeitbeschäftigung zum Fischen und zum Tauchen diese Gewässer befahren, sollten extreme Vorsichtsmaßnahmen treffen um Unfälle zu vermeiden.















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