Schwimmbad Blackout tötet Navy Seals

Schwimmbad Blackout

Schwimmbad Blackout tötet Navy Seals


Navy Seals (foto: milpictures.com)Navy Seals (foto: milpictures.com)
Broomfield, Vereinigte Staaten (06.06.2008) - Der junge Ehemann und Vater von zwei Kindern, Drew Laird (25), verstarb letzten Donnerstag im Lakeshore Athletic Club beim Training für die Aufnahmeprüfung als Navy SEALs. Laird übte für das 45 Meter Streckentauchen, welche bei den Aufnahmeprüfung für die SEALs benötigt wird. Die körperliche Eignung hatte der Familienvater bereits am 23. Mai bei einem Triathlon unter beweis gestellt.

"In den letzten Wochen hat Drew seine Tage damit verbracht sein körperliches Training voranzubringen. Sein Ziel war die Aufnahmeprüfung für die Navy SEALs," sagte Tim Brooker, der Schwiegervater des Verunglückten. "Drew hat vor kurzem erst den SEAL Triatholn mit Auszeichnung bestanden und verbrachte die letzten Tage damit sich für das 45 Meter Streckentauchen fit zu machen."



Ein Schwimmbad Blackout kann passieren, wenn der Apnoetaucher den Atemreflex als Warnanzeichen seines Körpers missachtet und weiter unter Wasser bleibt. Ohne weitere Vorwarnung fällt der Taucher in eine
Bewusstlosigkeit, welches im Wasser zum Ertrinken führen kann. Da der Atemreiz im Körper durch die Erhöhung des Kohlendioxidgehaltes und nicht durch einen Sauerstoffmangel ausgelöst wird, versuchen Apnoetaucher die Anfangskonzentration des Kohlendioxids durch Hyperventilation oder durch Einatmung von reinem Sauerstoff zu verringern. Die hierdurch heraufgesetzte Schwelle, bei der unser Körper vor einem Sauerstoffmangel warnt kann so hoch werden, dass der Körper bereits bewusstlos wird, ohne vorher eine Warnung erhalten zu haben.

Auch bei relativ sicher erscheinenden Apnoetauchgängen wie das Streckentauchen ist es wichtig, dass eine Sicherungsperson anwesend ist. Bereits nach wenigen Minuten ohne Sauerstoffversorgung erleidet das
menschliche Gehirn dauerhafte Schädigungen.

Lieutenant Drew Laird von der Nationalgarde lässt einen Sohn im Alter von zwei Jahren und seine schwangere Frau (25) zurück. Laird diente ein Jahr lang im Iraq als Black Hawk Hubschrauberpilot. Er war einer medizinischen Einheit im Iraq zugeordnet. Sein Einsatz im Kampfgebiet endete letzten Herbst worauf er der Nationalgarde zugeteilt wurde.

Der Unfall geschah im Schwimmbecken des Lakeshore's Athletic Club. Laird war während des Unfalles alleine im Becken. Die Bademeister gaben zu diesem Zeitpunkt Schwimmunterricht für Kinder in einem kleinern Becken. "Die Angestellten unsers Schwimmbades benachrichtigten sofort den Notarzt und begannen mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei wurde auch ein hauseigener Defibrillator verwendet. Leider konnten all diese Maßnahmen das Leben unseres Mitgliedes nicht retten." Sagte Miklos Horwath, der Direktor des Lakeshore Athletic Clubs in einer vorbereiteten Aussage vom letzten Freitag.














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