In den Flitterwochen beim Tauchen getötet?

Christina Mae Watson

In den Flitterwochen beim Tauchen getötet?

Townsville, Australien (24.06.2008) - Laut der Mitteilung des Leichenbeschauers David Glasgow aus Townsville im australischen Bundesstaat Queensland erhärten sich die Zweifel an der Aussagen von Daniel Gabriel Watson. Herr Watson wird beschuldigt, während seiner Flitterwochen seine eigene Frau, die 26 jährige Christina Mae Watson getötet zu haben.

Die Amerikanerin Christina Mae Watson verstarb im Oktober 2003 bei einem ihrer ersten Freiwassertauchgänge am Great Barrier Riff. Der Tauchgang führte Sie zu dem Wrack der SS Yongala, das zwischen 14 und 28 Meter auf sandigem Booten liegt. Bei der Havarie im Jahre 1911 sank die SS Yongala während eines Zyklons und riss die gesamte Besatzung und alle Reisenden mit sich. 121 Personen an Bord kamen damals ums Leben. Aufgrund seiner abgelegenen Lage wurde das Wrack erst im Jahre 1958 entdeckt und steht heute unter dem Schutz des australischen Historic Shipwreck Act (1976). Aus diesen Gründen wurde das Wrack bisher wenig beschädigt und auch nicht geplündert.



Das Wrack liegt zirka 80 Kilometer von Townsville entfernt bei der Magnetic Island. Eine Vielzahl von harten und weisen Korallen hat sich am Wrack angesiedelt und bietet vielen Fischschwärmen Schutz. Ein Tagesausflug mit zwei Tauchgängen wird ab 215 australischen Dollar angeboten. Auch für dass frisch vermählte Paar sollte es ein außergewöhnlicher Tauchgang sein.

Christina Watson war ein Tauchanfänger. Ihr Ehemann, Daniel Watson war ein erfahrener Taucher, der eine Rettungsausbildung genossen hat. Laut polizeilichen Protokoll begann der Tauchgang am 22. Oktober gegen 10:45 Uhr auf einer Tiefe von ungefähr 12 Metern. Fünf Minuten später sah ein anwesender Tauchlehrer einen Körper auf dem sandigen Meeresbooten liegen und schwamm sofort zur Verunglückten. Eine Minute später tauchte der Ehemann auf und schlug an der Wasseroberfläche Alarm. Weitere 2 Minuten später brachte der Tauchlehrer die Verunglückte an die Wasseroberfläche und an Bord des Tauchschiffes. Frau Watson wurde aus zirka 28 Meter Wassertiefe geborgen. Laut Zeugenaussagen trat Schaum aus Ihrem Mund.

Die Wiederbelebungsversuche von zwei anwesenden Ärzten auf dem Tauchschiff blieben erfolglos so dass Christina Watson 40 Minuten später für tot erklärt wurde. Bereits auf dem Schiff wurde der Ehemann von erfahrenen Tauchern aus der Gruppe der Lüge bezichtigt. Daniel Watson veränderte seine Version des Unfallherganges angeblich mehrmals. Laut Medienberichten hatte der Ehemann angegeben, dass seine Frau in der Strömung in Schwierigkeiten gekommen ist. Sie hätte Panik bekommen und Ihre Maske und den Automaten vom Gesicht gerissen.

Cristina Mae Watson liegt bewustlos auf den MeeresbodenCristina Mae Watson liegt bewustlos auf den Meeresboden
Die Untersuchungen von David Glasgow am Equipment der Toten brachten keinerlei Fehler hervor. Auch ergaben die Untersuchungen der Leiche, dass Christina Watson weder Medikamente, noch Alkohol vor dem Tauchen zu sich genommen hatte. Auch Angst und Panik schloss der Leichenbeschauer aus. Die Umstände die zum Tot der jungen Frau geführt haben bleiben weiterhin mysteriös. Für Herrn Glasgow haben sich nun die
Verdachtsmomente, gegenüber dem Ehemann, Daniel Watson soweit erhärtet, dass er am 20.07.2008 Anklage wegen Mordes in Queensland erhoben hat. Eines der wichtigsten Beweise wird ein Unterwasservideo eines anwesenden Tauchers sein.

Der Anwalt des Ehemannes, Steve Zillman weist Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurück, er hätte die Luftzufuhr seiner Frau abgedreht und sie dann unter Wasser umarmt. Die Vorwürfe besagen zudem dass Herr Watson seiner Frau den Automaten wieder in den Mund gesteckt hätte nachdem Sie in Ohnmacht gefallen war. Sein Mandant ist der festen Überzeugung, dass es sich um einen tragischen Unglücksfall gehandelt hat.

Aufgrund der Tatsache, dass die amerikanische Regierung keinen seiner Bürger an einen fremden Staat ausliefert, wird ein geplantes Auslieferungsgesuch der Queensland Polizei vermutlich keinen Erfolg haben.













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